Mit Rollstühlen in die Ferne

Vermittelt durch engagierte Eltern besuchte ich mit dem Rollstuhl-Projekt die Privatschule „Spascher Sand“ in Wildeshausen. Damit sich der Besuch lohnt, ging ich in auch in alle Parallelklassen von Louisa, die diese Schule im Rolli besucht. Wir konnten entdecken, dass Kieswege für Rollstuhlfahrer sehr mühsam sind und dass Kinder, egal ob an privaten oder staatlichen Schulen, dem Thema Behinderung gegenüber eine große Offenheit besitzen. Nebenbei entstand auch noch ein Zeitungsartikel. Der Name UTE e.V. fällt dort nicht – aus Angst, diese weite Fahrt (ich reiste am Vortag an und schlief bei den Eltern von Louisa) häufiger machen zu müssen habe ich keine Flyer verteilt, die die Verbindung zu UTE herstellen…

Wildeshausener Zeitung-Spascher Sand

Filmtag ROLLIWOOD goes Up and Down

Sonntag, 13.09.2015          15:00 Uhr – 18:30 Uhr
im Kino Metropolis, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg

WCMX Worldchampionship 2015Zum vierten Mal veranstaltet UTE e.V. (Verein für den engagierten Umgang mit Behinderung) den Kurzfilm-Tag ROLLIWOOD im Metropolis. Der Nachmittag besteht dieses Jahr aus zwei ca. einstündigen Programmen. Im ersten Teil steht der Rollstuhl und seine (un)sachgemäße Benutzung im Mittelpunkt. Im zweiten Teil schlagen wir die Brücke zum Downsyndrom. Seit Jahren spielen und filmen in UTE-Workshops viele Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom mit. So gibt es in diesem Jahr erstmalig einen eigenen Programmblock.

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„Aktionstag Barrierefreiheit“ in Altona

140813 rolliparcours3Zum zweiten Mal nahm UTE an diesem Tag Teil, der vom Bezirksamt Altona – Fachamt Gesundheit veranstaltet wird. Er soll auf Barrieren in Altona hinweisen und diese zu überwinden helfen. Verschiedene Stände gaben Informationen: es waren Blindenhunde zu bestaunen (und auszuprobieren?), autonom leben e.V. informierte über die Arbeit für das selbstbestimmte Leben von Menschen mit Behinderung, ein HVV-Bus konnte im berollt werden und vieles mehr.

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Chairskating-Workshop

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Schon über einen Monat ist es her, dass wir gemeinsam mit dem DRS unseren diesjährigen Chairskating-Workshop durchführten. Leider komme ich derzeit nicht zu einem ausführlichen Beitrag. Nur in Kürze: trotz miesester Wetteraussichten kamen viele Interessierte. Neu war dieses Mal, dass neben David Lebuser auch Tony Hömpler einen Workshop anbot. Bei ihm konnte man lernen, wie man mit dem Rollstuhl auf dem Longboard fährt. Mehr Infos und viele Fotos findet ihr auf der facebook-Seite unseres Kooperationspartners DRS.

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„Ziemlich beste Freunde“ in den Kammerspielen, die absolut nicht barrierefrei sind

Gestern Mittag SMSte Evelyn mich an, ob ich zur Kundgebung kommen würde. Nachmittags beim Ponyreiten mit meiner Tochter erfuhr ich dann am Telefon, dass es um eine Theaterpremiere in den Kammerspielen geht. „Ziemlich beste Freunde“, aufgeführt in einem Saal, den man als Rollstuhlfahrer nicht eigenständig erreichen kann. Im Elektrorollstuhl hat man keine Chance, ansonsten hat man die Wahl, wenn man sich tragen lässt, den einzigen vorhandenen Rollstuhlplatz zu besuchen.

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Gerlef Gleiss ist gestorben

rampensommer_posterHeute habe ich erfahren, dass Gerlef Gleiss gestorben ist, das ist sehr traurig. Ich habe ihn kennengelernt als Starter des „1. Lerchenfeld-Indoor-Cup für Elektrorollstühle“, ich glaube es war 1997. Im Rahmen der Jahresausstellung der Kunsthochschule hatte ich zu einem Slalomwettbewerb um Kunstgegenstände, Skulpturen etc. eingeladen. Meine Einladungsstrategie war so flächendeckend, dass ich in der Wohngruppe für geistig behinderte Menschen in Alsterdorf, in der ich arbeitete, eine Einladung vorfand. Ich hatte alle verfügbaren Institutionen der „Behindertenhilfe“ bestückt. Gerlef war der einzige „echte“ behinderte Mensch, der kam. Für die anderen Starter hatte ich einen Elektrorollstuhl organisiert, sogar mein Vater fuhr mit. Das Ende des Rennens bildete das „Rückwarts-Einparken vor dem Präsidialbüro“, Weiterlesen