ROLLIWOOD 2017

Am Samstag, 18.2.17 von 16 bis 19 Uhr im Metropolis-Kino, Kleine Theaterstraße 10, neben der Staatsoper. Der Eintritt ist frei, wir freuen uns trotzdem über Spenden, noch mehr aber über Gäste! Zum 5ten Mal lädt UTE zu einem Filmprogramm mit dem Themenschwerpunkt „Behinderung“.

Screenshot-9

Still aus „Das wir auf jeden Fall ein schöner Tag!“

UTE und Consorten

Den ersten Filmblock eröffnet ein Video von Chrisdian Wittenburg in dem Ute Lorenz, die Namenspatronin von UTE e.V. zum ersten Mal auf einem Filmtag zu sehen sein wird. Außerdem gibt es die Filme „Die schwarze Katze“ und „Das wird auf jeden Fall ein schöner Tag“ aus unseren Filmworkshops. Von den „Consorten“ kommt ein USA-Reisebericht der Chairskater David Lebuser/Lisa Schmidt (Sit’n Skate) und Francisco (Toni) Hömpler zeigt einen Zusammenschnitt seiner sportlichen Aktivitäten. Lisa, David, Toni und Teilnehmer der Workshops werden anwesend sein.

Wheelchairs are awesome

Im zweiten Filmblock wird als Hamburg-Premiere „Out of this world“ des schwedischen Regisseurs Viktor Nordenskiöld zu sehen sein. Er hat den Syrier Said nach seiner Ankunft mit dem Schlauchboot in Griechenland filmisch begleitet. Said lebt heute in Hamburg und fährt einen Rollstuhl. Er und der Regisseur werden anwesend sein. Außerdem zeigen wir den Aktion-Mensch-Kampagnen-Film „Neue Nähe“, in dem Kinder technische Hilfsmittel für behinderte Menschen kennenlernen und einen Ausschnitt eines Films über die kongolesische Band „Staff Benda Bilili“. Den Abschluss bildet der für diesen Filmblock namensgebende Film  “ Wheelchairs are awesome“.

Bis zum 18.2.17!
Chrisdian Wittenburg
Vorsitzender UTE e.V.

Mit freundlicher Unterstützung der Aktion Mensch, DANKE!!!

Schulbesuch Altengamme Deich

Am Montag besuchte ich die 4te Klasse der Grundschule „Altengamme Deich“. Die Kinder begeistern mich immer wieder aufs Neue durch ihre Offenheit und Neugierde. Besonders gefallen hat mir jedoch, dass wir im Rahmen des Religionsunterrichtes die Dorfkirche besuchten, die nur 200 m entfernt vom Schulgelände liegt.

Hier gibt es den Kirchengästen zugeordnete SItzkissen, einige Kinder konnten sagen, wo der Sitzplatz ihrer Familie ist.

Kirchenkissen

Weiterlesen

Tag der Menschen mit Behinderung – Besser als nichts

Der 2. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Die gesamte tageszeitung (taz) wurde von ihnen gestaltet, toll das eine Zeitung das so ernst nimmt, es gibt ein  making of taz mit Behinderung. Im Abendblatt lese ich “ Mehr Geld und Selbstbestimmung für Behinderte“, es wird über das Bundesteilhabegesetz berichtet. Bisher durften Menschen mit Behinderung, die auf Assistenz angewiesen sind, nur 2600 € besitzen, alles weitere wurde ihnen zur FInanzierung der durch die Behinderung notwendigen Hilfeleistungen abgenommen. Diese Grenze wird angehoben, schrittweise auf 50.000 €. Was würden Menschen mit Krankheiten, die teure Operationen oder Medikationen nach sich ziehen, dazu sagen, wenn sie nur bis zu einer gewissen Summe Vermögen aufbauen dürften?

161208-tag-der-mmb-400x225

Weiterlesen

Mit Rollstühlen in die Ferne

Vermittelt durch engagierte Eltern besuchte ich mit dem Rollstuhl-Projekt die Privatschule „Spascher Sand“ in Wildeshausen. Damit sich der Besuch lohnt, ging ich in auch in alle Parallelklassen von Louisa, die diese Schule im Rolli besucht. Wir konnten entdecken, dass Kieswege für Rollstuhlfahrer sehr mühsam sind und dass Kinder, egal ob an privaten oder staatlichen Schulen, dem Thema Behinderung gegenüber eine große Offenheit besitzen. Nebenbei entstand auch noch ein Zeitungsartikel. Der Name UTE e.V. fällt dort nicht – aus Angst, diese weite Fahrt (ich reiste am Vortag an und schlief bei den Eltern von Louisa) häufiger machen zu müssen habe ich keine Flyer verteilt, die die Verbindung zu UTE herstellen…

Wildeshausener Zeitung-Spascher Sand

Filmtag ROLLIWOOD goes Up and Down

Sonntag, 13.09.2015          15:00 Uhr – 18:30 Uhr
im Kino Metropolis, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg

WCMX Worldchampionship 2015Zum vierten Mal veranstaltet UTE e.V. (Verein für den engagierten Umgang mit Behinderung) den Kurzfilm-Tag ROLLIWOOD im Metropolis. Der Nachmittag besteht dieses Jahr aus zwei ca. einstündigen Programmen. Im ersten Teil steht der Rollstuhl und seine (un)sachgemäße Benutzung im Mittelpunkt. Im zweiten Teil schlagen wir die Brücke zum Downsyndrom. Seit Jahren spielen und filmen in UTE-Workshops viele Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom mit. So gibt es in diesem Jahr erstmalig einen eigenen Programmblock.

Weiterlesen

„Aktionstag Barrierefreiheit“ in Altona

140813 rolliparcours3Zum zweiten Mal nahm UTE an diesem Tag Teil, der vom Bezirksamt Altona – Fachamt Gesundheit veranstaltet wird. Er soll auf Barrieren in Altona hinweisen und diese zu überwinden helfen. Verschiedene Stände gaben Informationen: es waren Blindenhunde zu bestaunen (und auszuprobieren?), autonom leben e.V. informierte über die Arbeit für das selbstbestimmte Leben von Menschen mit Behinderung, ein HVV-Bus konnte im berollt werden und vieles mehr.

Weiterlesen

Chairskating-Workshop

140513 Standbild 1 140513 Standbild 3
Schon über einen Monat ist es her, dass wir gemeinsam mit dem DRS unseren diesjährigen Chairskating-Workshop durchführten. Leider komme ich derzeit nicht zu einem ausführlichen Beitrag. Nur in Kürze: trotz miesester Wetteraussichten kamen viele Interessierte. Neu war dieses Mal, dass neben David Lebuser auch Tony Hömpler einen Workshop anbot. Bei ihm konnte man lernen, wie man mit dem Rollstuhl auf dem Longboard fährt. Mehr Infos und viele Fotos findet ihr auf der facebook-Seite unseres Kooperationspartners DRS.

Weiterlesen

„Ziemlich beste Freunde“ in den Kammerspielen, die absolut nicht barrierefrei sind

Gestern Mittag SMSte Evelyn mich an, ob ich zur Kundgebung kommen würde. Nachmittags beim Ponyreiten mit meiner Tochter erfuhr ich dann am Telefon, dass es um eine Theaterpremiere in den Kammerspielen geht. „Ziemlich beste Freunde“, aufgeführt in einem Saal, den man als Rollstuhlfahrer nicht eigenständig erreichen kann. Im Elektrorollstuhl hat man keine Chance, ansonsten hat man die Wahl, wenn man sich tragen lässt, den einzigen vorhandenen Rollstuhlplatz zu besuchen.

Weiterlesen